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Montag, 24. Februar 2020

My Sweet Lord von George Harrison

My Sweet Lord ist ein Lied von George Harrison, das dieser 1970 für sein Soloalbum All Things Must Pass aufnahm . Es gilt als eines der berühmtesten Plagiate der Musikgeschichte.

Das Stück entstand Mitte Dezember 1969 in Kopenhagen.. Wie George Harrison selbst sagte, war er inspiriert durch den Gospel-Song Oh Happy Day von den Edwin Hawkins Singers.  Geschrieben ist das Lied in der Tonart E-Dur.   Produziert wurde er von George Harrison und Phil Spector unter Mitwirkung vieler ehemaliger (oder nahestehenden) Beatles Musiker (Ringo Starr, Eric Clapton, Billy Preston, Klaus Voormann ...)

My Sweet Lord ist ein Gebet  an Gott, den Herrn (Lord),  in acht Versen.  Darin wünscht sich (want) der Autor fünf Dinge: den Herrn zu sehen (see, Verszeilen 1 und 3), mit ihm zusammen zu sein (be with, Verszeile 2), ihn zu kennen (know, Verszeile 5) mit ihm zusammen zu gehen (go with, Verszeile 6), ihm zu zeigen (show, Verszeile 7), dass die Erfüllung dieser Wünsche nicht lange dauern wird (won’t take long), was er jedoch in den Verszeilen 3 und 4 noch behauptet hatte (it takes so long).
Der Chor antwortet auf Harrisons Zeilen im ersten Teil mit dem jüdisch-christlichen Ruf Halleluja, im zweiten Teil mit dem hinduistischen Hare-Krishna-Mantra. Harrison wollte damit zeigen, dass diese beiden Ausdrücke ziemlich das Gleiche (quite the same thing) sind.

Besetzung:

 George Harrison: Gesang, Chorgesang, Akustikgitarre, Slidegitarre
 Eric Clapton: Gitarre
 Billy Preston: Klavier
 Bobby Whitlock: Klavier
 Klaus Voormann: E-Bass
 Gary Wright: E-Piano
 Pete Ham: Akustikgitarre
 Tom Evans: Akustikgitarre
 Joey Molland: Akustikgitarre
 John Barham: Streicherarrangement, möglicherweise Harmonium
 Ringo Starr: Schlagzeug
 Jim Gordon: Schlagzeug
 Mike Gibbins: Perkussion

Am 10. Februar 1971,  kam es zu einer Plagiats­klage. Der Vorwurf: Harrison habe die Melodie des Titels bei den Chiffons, einer US-amerikanischen Girlgroup der 1960er Jahre, gestohlen. Im Februar 1963 hatten sie mit ihrem Lied He’s So Fine einen Millionenseller . Sieben Jahre später veröffentlichte George Harrison My Sweet Lord, dessen Melodielinie und Hookline dem Chiffons-Titel stark ähnelten. Der Kläger war die Bright Tunes Music Corp. als Rechteinhaber an der Komposition He’s so Fine.

Das Gericht stellte fest das ein „unbeabsichtigtes Plagiat“ unterlaufen war.  Als zu zahlender Betrag wurden 1.599.987 US-Dollar festgesetzt. Eine zwielichtige Rolle in der Geschichte spielte Allen Klein, der seit 1969 als Manager für die Beatles tätig war und auch George Harrison vertrat. Er war unter anderem bei der Organisation des Konzerts für Bangladesch beteiligt. Klein nutzte sein Insiderwissen, um Bright Tunes sämtliche Copyright-Rechte abzukaufen und sich damit die zu erwartenden Zahlungen aus dem Plagiatsprozess zu sichern. Dieser Plan ging allerdings nicht auf, denn das Gericht urteilte, dass Klein keinen finanziellen Vorteil aus der Verletzung seiner Fürsorgepflicht gegenüber Harrison ziehen dürfe.

Als Reaktion auf die Querelen um My Sweet Lord veröffentlichte Harrison im Jahr 1976 die Single This Song. In diesem Lied setzte er sich auf ironische Weise mit den Vorgängen auseinander. So heißt es im Text unter anderem:

 “This song ain’t black or white and as far as I know don’t infringe on anyone’s copyright …”
 „Dieses Lied ist weder schwarz noch weiß und so weit ich es beurteilen kann, verstößt es gegen keine Urheberrechte…“
– George Harrison: This Song, 1976
 und in Anspielung auf den Prozessgegner Bright Tunes findet sich die Zeile
 “This tune has nothing Bright about it…”
 „Diese Melodie enthält nichts von Bright…“
– George Harrison: This Song, 1976

Beim Concert for George im Jahr 2002 wurde My Sweet Lord von Billy Preston aufgeführt




 Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar. Texte und Daten u.a. von Wikipeda.org
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